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2011
Zum Jahresstart Jubel geerntet

Auf die Grenzen der menschlichen Stimme hat Beethoven beim himmelsstŸrmenden "Ode an die Freude" wenig RŸcksicht genommen, doch der hervorragend ausgebildete Laienchor lŠsst sich beflŸgeln und erzielt ungeahnte Leistungen. Saubere, lang gehaltene Spitzentšne und eine couragierte Doppelfuge tragen die Freude bis in die letzte Reihe.
Bonner Generalanzeiger 03.01.2012

Eine in jeder Hinsicht wundervolle AuffŸhrung

Nein, die Zuhšrer in der voll besetzten Stiftskirche haben sich beim "Halleluja" nicht von ihren Sitzen erhoben. Obwohl diese monumentale Hymne in der Interpretation durch den Chur Cšlnischen Chor und die Klassische Philharmonie unter Heribert Beissel so erhebend klang wie die anderen 51 StŸcke des "Messias" von Georg Friedrich HŠndel.
Bonner Generalanzeiger 13.12.2011

Kraftvoll, schwungvoll, dynamisch ...

Kraftvoll, schwungvoll, dynamisch flexibel und mit klarer sprachlicher Diktion lie§ Beissel die StŸcke [3 aus den "Zwanzig Responsorien"] singen, wobei ihm der Chur Cšlnische Chor willig folgte.
Sehr geschmackvoll kam ... der musikantisch-tŠnzerische Duktus in Dvor‡ks Messe zum Tragen. Beissel brachte die volkstŸmliche Seite dieser melodiebetonten Musik deutlich zur Geltung, die auch Caroline Roths in jeder Hinsicht souverŠne Begleitung der Chorpartie auf der Orgel auszeichnete.
Bonner Generalanzeiger 16.11.2011

Festliche und stimmumngsvolle Momente

Diesmal wurden die SŠnger fŸr einen Teil des Programmes von Caroline Roth an der Orgel begleitet. Von der Empore aus stimmten sie deshalb die Messe in D von Anton Dvor‡k an. Im Schein von flackernden Kerzen und im abendlichen Licht der Martinskirche erfŸllten die Orgeltšne und die erstklassigen Stimmen der SŠnger jeden einzelnen Winkel des historischen GebŠudes, reichten unter jedes kunstvoll verzierte Gewšlbe des Gotteshauses. ...
Wirklich festliche und stimmungsvolle Momente konnten die Zuhšrer erleben und einen Abend lang den Alltag vergessen.
Rhein-Zeitung Linz, Neuwied 14.11. 2011

... feine Wirkung

Liebe zum "englischen Brahms"
Der Chur Cšlnische Chor unternahm in Muffendorf einen Streifzug durch Europas Liedgut
Von H. D. TerschŸren
Der Chur Cšlnische Chor ist der Teil von Heribert Beissels Musik-Unternehmungen, der die gro§en Oratorien singt, aber auch besonders fŸr sich einnimmt, wenn er die Gelegenheit bekommt zu intimeren Wirkungen. Am liebsten romantisch. ... So kam in der Muffendorfer "Kleinen Beethovenhalle" sozusagen alles dran von Claudio Monteverdi bis zu Edward Elgar. ... Das ganz Ausgefallene dabei waren vier Canzonetten von 1584 von Claudio Monteverdi fŸr dreistimmigen Frauenchor a cappella. Weil ohne instrumentale StŸtze zu singen das Schwierigste ist, haben es die Damen ... an den Anfang gestellt und in Professor Beissels Dirigat feine Wirkung damit erzielt. ...
Es ging durch sechs Nationen. Beissel moderierte auch selbst. Am Schluss standen Edward Elgars "From the Bavarian Highlands" (6 Choral Songs op. 27) "Wir lieben ihn sehr diesen englischen Brahms", schwŠrmte Beissel. In der Tat, das erste - The Dance - wŠre ohne Brahms-Einfu§ nicht denkbar. Dieses erste Lied aus Oberbayern klingt tatsŠchlich hinrei§end farbig auch am Klavier. ... [Beissel] ist auch ein Šu§erst versierter Begleiter.
... Fast Ÿberall bezeugte die Chorleistung Beissels Erfahrung im Vokalen. ... Den Vogel schoss aber der Schwede Hugo AlfvŽn ab mit einer exquisiten Johann-Strau§-Parodie.
Bonner Rundschau 06.07.2011

Nicht nur Knabenchšre kšnnen engelsgleich klingen

Klare Soprane und ein warmes Alt-Fundament gestalteten das "Veni Domini" und "Laudate pueri" fŸr Frauenchor, aber auch das in gemischter Besetzung gesungene "Ave Maria" (op. 3) und den 91. Psalm ("Denn er hat seinen Engeln befohlen Ÿber Dir") mit gro§em Ausdruck, dynamischer Feinarbeit und einer selbst im Pianissimo sauberen Intonation - nicht nur Knabenchšre kšnnen engelsgleich klingen.
Bonner Generalanzeiger 15.12.2010

Meilenweit entfernt von gelangweilter Routine

Beethovenhalle.
Die neunte Sinfonie Ludwig van Beethovens hat zum Jahreswechsel global Hochkonjunktur. In Bonn sind seit vielen Jahren Heribert Beissels Klassische Philharmonie und der Chur Cšlnische Chor fŸr die AuffŸhrung zustŠndig. Doch von gelangweilter Routine war der Abend meilenweit entfernt. Die gut 2000 Hšrer, die am Neujahrstag in die ausverkaufte Beethovenhalle gestršmt waren, erlebten eine neunte Sinfonie von mitrei§ender Dramatik. ...
Nach einem virtuos gespielten raschen Scherzo meisterten Beissel und das Orchester den langsamen Satz auf sehr gesangliche Weise. Dem schloss sich das grandiose Chorfinale Ÿber Schillers "Ode an die Freude" an, das der Chur Cšlnische Chor auf beachtliche Weise gestaltete.Die Klangbalance stimmte ebenso wie Intonation und Artikulation.
Bonner Generalanzeiger 06.12.2010

2010
Entschlackter Klang, straffes Spiel, klare LinienfŸhrung

In der Kirche St. Marien in Bad Godesberg erlebte die bildhafte, affektgeladene Vertonung von Leben und Tod Jesu eine eindringliche Wiedergabe. Statt Musik gewordenem, Ÿppigem Faltenwurf entschlackter Klang, straffes Spiel, klare LinienfŸhrung. Raum fŸr Poesie blieb trotzdem. FlŸssig gelangen die zahlreichen ChorsŠtze, in denen Beissel mit Fortissimo-AusbrŸchen Šu§erst škonomisch umging.
Und die rund 50 SŠnger und SŠngerinnen meisterten diese Art von Eindringlichkeit ganz gro§artig. So erlebte man das berŸhmte Hallelujah nicht bombastisch, sondern muskulšs und federnd.
Bonner Generalanzeiger 06.12.2010

Penibel geprobt, exakt dirigiert

Was den schon 1968 gegrŸndeten Chor heute ausmacht, ist ... die Bandbreite, mit der das Ensemble singt. Die findet sich sowohl im weit gesteckten Repertoire als auch im SŠngerischen, im Zusammenklang und in der Interpretation .
Beim Konzert in der Schlosskirche jedenfalls demonstrierte der Klangkšrper sehr Ÿberzeugend, dass er in der Lage ist, fŸr jedes der ausgewŠhlten Werke den adŠquaten Ton zu finden und zu entwickeln.
JŸrgen Bieler
Bonner Rundschau 05.11.2010

Anspruchsvolles Programm - stilsicher von SchŸtz bis Reger

Heribert Beissels traditionsreicher Chur Cšlnischer Chor Bonn gab in der UniversitŠtsschlosskirche ein geistliches Konzert mit einem anspruchsvollen Programm, das stilsicher von SchŸtz bis Reger reichte.
Klangliche Brillanz zeichnete dann Hammerschmidts Psalmenvertonung ãMachet die Tore weitÒ aus, schwungvolle Beweglichkeit Bachs vierstimmige Motette ãWachet aufÒ. Bei Mendelssohns ãVeni DomineÒ und ãLaudate PueriÒ traten zunŠchst die Frauenstimmen filigran in Erscheinung. Wieder vereint folgte mit berŸckender Innigkeit die Psalmenvertonung ãDenn er hat seinen EngelnÒ aus dem ãEliasÒ.

Ansgar Eimann gab mit natŸrlichem Tenor den Solopart in einer ãAve-MariaÒ-Vertonung. Mit fast Ÿberirdisch tragenden Pianissimo endete Bruckners bekannte ãLocus isteÒ-Motette. Caroline Prozeller sa§, sorgfŠltig begleitend, an Cembalo und Orgel.Ò
Fritz Herzog
Bonner Generalanzeiger 03.11.2010

Hšchstes Niveau zum Nulltarif
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Hšchstes Niveau zum Nulltarif: Der Chur Cšlnische Chor beim Benefizkonzert in der Friedenskirche. Mit Hilfe von Spenden sollen beim Turnhallenbrand zerstšrte SportgerŠte ersetzt werden. Foto: Wolfgang Henry
Bonner Generalanzeiger 29.06.2010
Mit gro§em Schwung ins neue Jahr gestartet
Im ãSchicksalsliedÒ von Johannes Brahms lie§en sich Orchester und der Chur Cšlnische Chor Bonn vor allem von der elysisch-sanften Stimmungen und Klangfarben leiten. Wobei der Chor mit seinen fein abgestimmten Differenzierungen bei den leisen KlŠngen gefiel. ...
Vom eingebauten Revolutionsmarsch Ÿber die VokalsŠtze bis zum sich fast Ÿberschlagenden Schluss-Prestissimo Ð alles hatte Schwung, †berzeugungskraft und musikalisches Format bei der 9. Sinfonie, die man zum VermŠchtnis des Komponisten Beethoven zŠhlen muss. Riesen-Applaus.
Bonner Rundschau 05.01.2010
Eine BŸhne fŸr Beethovens Neunte:

Heribert Beissel mit seinen Ensembles
Chur Cšlnischer Chor und Klassische Philharmonie in der Beethovenhalle. Foto: Horst MŸller
Beethovens Neunte Symphonie gehšrt in Bonn zum Jahreswechsel fest dazu. Traditionell nimmt sich Heribert Beissels mit seinen Ensembles Chur Cšlnischer Chor und Klassische Philharmonie Beethovens Magnum Opus an und auch dieses Mal lie§ er die Konzertbesucher in der voll besetzten Beethovenhalle nicht ohne ein erlesenes Musikerlebnis nach Hause gehen.
... die subtilen Klangfarben, die man dem Schicksalslied op. 54 von Brahms entlockte. Hier zeigten sowohl Chor als auch das Orchester eine reichhaltige Kunst der Differenzierung. (Guido Krawinkel)
Bonner Generalanzeiger 04.01.2010
2009
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Der "Messias" - in gewohnt verlŠsslicher Weise zur AuffŸhrung gebracht

Der "Messias" unter Heribert Beissel hat in Bonn Tradition in der Vorweihnachtszeit. †bervoll war die Stiftskirche, wo das geringfŸgig gekŸrzte HŠndel-Oratorium vom Chur Cšlnischen Chor und der Klassischen Philharmonie in gewohnt verlŠsslicher Weise zur AuffŸhrung gebracht wurde.

Bonner Generalanzeiger
15.12.2009



Fotos:Ingrid Smolarz und Ralf Siepman
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Eine AuffŸhrung von gro§er Ausstrahlung
Kurz vor Jahresschluss hat Beissel mit HŠndels ãMessiasÒ in der Stiftskirche nicht ohne saisonale Rechtfertigung nun noch einen JubilŠumsgipfel fŸr beide [Chor und Orchester], nachdem das Orchester schon im Oktober gefeiert hatte, drangehŠngt. So schšn wie gehabt. Bonn hat in der Stiftskirche mitgefeiert.
Es wurde eine AuffŸhrung von gro§er Ausstrahlung. Beissels Chor hatte gerade die Grš§e, die in der Akustik den Chšren und den fein schwingenden InstrumentalstŸcken Durchhšrbar-keit sicherte. ... Schšn in Szene setzten sich auch die Jubilare, der Chor im berŸhmtesten StŸck, dem ãHallelujaÒ, und das Orchester mit der ãPifaÒ, der reinen Instrumentalmusik von Hirten und VerkŸndigung. Viel Beifall aus vollen Herzen und voller Kirche. (ter)
Bonner Rundschau 17.12.2009
Die Kunst des feinsinnigen Chorgesangs
"Zwischen Weinen und Lachen schwingt die Schaukel des Lebens, zwischen Weinen und Lachen fliegt in ihr der Mensch". Diese Einsicht von Christian Morgenstern diente dem Sommerkonzert des Chur Cšlnischen Chores in der Kleinen Beethovenhalle in Muffendorf als Motto. Das Ineinander der Stimmen in John Bennets "Weep o mine eyes" entwickelte sich organisch und unangestrengt, das auffahrende "to swell so high" besa§ FŸlle und Kraft, so auch Dowlands "Go crystal tears", Wilbeys "Draw on sweet night" oder im "Ach Schatz" von Donati  (fŸr Frauenchor).
Heribert Beissel Ÿberforderte das ... Ensemble nicht und vermied es, dick aufzutragen. Vielmehr setzte er auf die Kunst des feinsinnigen Chorgesangs.
Bonner Generalanzeiger 30.06.2009


Foto: Ingrid Smolarz und Ralf Siepmann
Ein schwungvolles und musikalisch Ÿberzeugendes Konzert
Was die Klangkšrper in der Beethovenhalle realisierten, war unterm Strich ein schwungvolles und durchweg musikalisch Ÿberzeugendes Konzert. Das Publikum dankte es schlie§lich in ausverkauftem Hause begeistert mit viel Beifall.
Schon das einleitende "Fortuna Imperatrix Mundi" machte deutlich, dass in dieser AuffŸhrung nicht bewegte Klangmassen sondern klangliche Differenzierungen im Vordergrund standen. Der Chor interpretierte rhythmisch federnd und ausgesprochen schlank. ... Machtvoll und laut wurden Vokalgruppe und Orchester nur dort, wo es die Partitur vorgab, ohne dass der Chor dabei seine durchweg gute Deklamation aufgab.
Bonner Rundschau 03.01.2009
Mitrei§ende AuffŸhrung der Carmina Burana
Carmina Burana Beethovenhalle Bonn 01.01.2009Die Klassische Philharmonie, und in ihr nicht zuletzt auch das hier reichlich geforderte Schlagwerk, wie auch der Chur Cšlnische Chor, zum Teil noch verstŠrkt durch den Schedrik-Chor des Gymnasiums am Oelberg Oberpleis, verliehen der Schlagkraft, PlastizitŠt und Markanz der Orffschen Musik ebenso pralles Leben, wie sie aber auch den feineren und lieblicheren Klangreizen differenziert nachgingen.
Von grš§ter Eindringlichkeit war natŸrlich auch hier wieder der "O Fortuna"-Chor des Beginns und Beschlusses eines Werkes, das mit seinen FrŸhlingsgesŠngen und Liebesszenarien ebenso fesselt wie mit den derben Saufliedern, in denen ja auch die Klage des armen gebratenen Schwans ihren Platz hat.
Bonner General-Anzeiger 03.01.2009


Foto:
Horst MŸller
2008
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Hinrei§ende SpontaneitŠt und Frische
Allein das gewaltige Gšttliche und seine VerkŸndung zŠhlt, fŸr die sich eindrucksvoll der Chur Cšlnische Chor einsetzt.
... Den Hšhepunkt am Ende des zweiten Teils, das berŸhmte "Halleluja", bestritt nachdrŸcklich der Chor.
Bonner Rundschau 08.12.2008
Keine Routine beim Chur-Cšlnischen Chor
HŠndels "Messias" ist fŸr den Chur-Cšlnischen Chor zu einem Standardwerk geworden. Eigens um dieses Oratoriums willen - so die Chronik - wurde der Chor Ende des Jahres 1968 von Heribert Beissel gegrŸndet: Der Geburtstag in diesem Jahr ist somit ein runder.
Mehr als 50 Mal wurde der "Messias" seither aufgefŸhrt; von Routine indes keine Spur, wie jetzt wieder bei einer AuffŸhrung in der Bonner Remigius-Kirche. Unter Beissels Leitung, begleitet von der farbreich musizierenden Klassischen Philharmonie, entfaltete das leicht eingestrichene Werk eine Frische, die manch noch so engagiertem Historismus Paroli bieten konnte: Durch einen schlank gehaltenen Grundton bestens durchhšrbar, zeichnete Beissel die komplexen Strukturen der Partitur dynamisch federnd, ausdrucksstark nach.
Der Chor zeigte sich sehr flexibel und agierte selbst bei straffen Tempi stets punktgenau und sauber in Intonation und Artikulation. 
Bonner General-Anzeiger 08.12.2008
Handlich kleiner Chor
Vorweihnachtszeit ist Chorzeit. In der Schlosskirche hat Heribert Beissel mit A-cappella-ChorsŠtzen an die gro§en Zeiten seines Chur Cšlnischen Kammerchors erinnert, als er mit Motetten dem Neuschnee trotzte. ãMarianische GesŠnge" war das Programm mit alten und neuen Marienliedern Ÿberschrieben, in das Heribert Beissel mit der Cellistin Maria Kulowska und Harald Hoeren am Cembalo ein paar Kammermusikproben (Tessarini, Schubert) einschob.
Der Dirigent Beissel hatte den mit 21 Frauen- und 11 MŠnnerstimmen handlich kleinen Chor schšn auf seine Aufgaben eingestellt. Der feinen Akustik der UniversitŠtskirche haben alle mit sorgfŠltiger Intonation zugearbeitet - nichts, was dem Ohr verloren ging; nichts, was besser mit dem Mantel der Nachsicht zugedeckt geblieben wŠre.
Bonner Rundschau 27.11.2008
Exakte Intonation in allen Stimmlagen
FŸr ein Konzert in der Schlosskirche der UniversitŠt am Totensonntag hatten Heribert Beissel und sein Chur Cšlnischer Chor ein A-cappella-Programm erarbeitet, das sich um zwei Zyklen von Marienliedern gruppierte.
Der Chur Cšlnische Chor Ÿberzeugte unter Beissels Ÿberaus sorgsamen Dirigat einmal mehr durch exakte Intonation in allen Stimmlagen, durch Sicherheit und Klangschšnheit im Tutti und schlie§lich auch durch AusdrucksintensitŠt und dynamische FlexibilitŠt.
... Mit Johann Sebastian Bachs inniger Motette ãKomm, Jesu, kommÒ und zwei Brahms-Motetten [waren] gleich drei satztechnisch und vom Espressivo her besonders anspruchsvolle Werke ausgesucht worden. Aber auch die fŸr Soprane sehr hoch gesetzten ãLaudi alla Vergine MariaÒ von Verdi und das ãAve MariaÒ von Bruckner stellten betrŠchtliche AnsprŸche, denen der Chor voll gerecht wurde.
Bonner General-Anzeiger 25.11.2008
Martinskirche bietet idealen Rahmen fŸr Benefizkonzert

É Als Solistin beeindruckte die kanadische Cellistin Kaori Yamagami das Linzer Publikum. É In Linz begeisterte sie mit StŸcken von Johann Sebastian Bach. AndŠchtig lauschten die Zuhšrer dem virtuosen Spiel der KŸnstlerin, die mit geschlossenen Augen und voller Leidenschaft ihrem Instrument faszinierende Klangwelten entlockte.
É Den hochkarŠtigen Musikern bot die St. Martinskirche nicht nur durch ihre gute Akustik den passenden Rahmen: Der brillanten Musik lieferte das Gotteshaus mit den bunten und sonnendurchfluteten Fenstern die perfekte Kulisse. GlŸcklich durften sich also die Menschen schŠtzen, deren Augen und Ohren, dieses besondere Konzert erleben konnten.



Rhein-Zeitung - Ausgabe Asbach, Linz, Unkel 17.06.2008 | Foto: cccbonn
AnpassungsfŠhiger Klangkšrper
Der Chur Cšlnische Chor zeigte sich ... unter der bewŠhrten Leitung von Heribert Beissel als anpassungsfŠhiger Klangkšrper, der die romantische Emphase der Werke gut darstellen konnte, etwa durch eine flexible Dynamik oder geschmackvoll dosierte Rubati.
Bonner General-Anzeiger 19.06.2008
Ein Programm von gro§er Vielfalt
Kleine Beethovenhalle. Innig, heiter, besinnlich, dramatisch: Von einer Ÿberaus gro§en Vielfalt war das Programm geprŠgt, mit dem der Chur Cšlnische Chor bei seinem Konzert in der Kleinen Beethovenhalle in Muffendorf vor sein Publikum trat - unter der aufmerksamen und punktgenauen Leitung von Heribert Beissel.
Bonner General-Anzeiger 10.06.2008
"Cšlnischer Chor" begeistert Asbacher
Konzert mit Musik von Elgar, HŠndel und Schubert
ASBACH. É Dem Chor gelang ein beeindruckender Start mit den drei "Part-Songs" und "How calmly the evening" von Edward Elgar. Zudem sang er das Lied "An die Sonne" von Franz Schubert, Heribert Beissel begleitete am Klavier. É Ein Genu§ fŸr das Ohr wurde "Mirjams Siegesgesang" von Franz Schubert. Hier ergŠnzten sich Chor und Solistin facettenreich und stimmgewaltig, von Heribert Beissel am Klavier hervorragend begleitet. Zum Abschied brillierte der Chor mit vier schwedischen Volksliedern. Der begeisterte Beifall forderte geradezu eine Zugabe, nach der das Publikum den Chor im Stehen mit Applaus verabschiedete.
Rhein-Zeitung - Ausgabe Asbach, Linz, Unkel vom 09.06.2008


Foto: Klaus G. Oehlhorn
Weitgesteckt und immer wieder mächtig im Klang
Bruckners "Te Deum" rückt zwar Chor und Sänger in den Mittelpunkt, ist aber symphonisch gedacht … Die emotional aufgeladenen Klänge ließ Beissel durchaus zu. … Die mystischen Partien gestalteten der gut disponierte Chor und das Sänger-Ensemble … ausgesprochen hingebungsvoll. … Das lange klangmächtige Chorfinale (der 9. Sinfonie) entwickelte der Dirigent mit Überblick und viel Gespür für die Wirkungen der einzelnen Formteile. 
Bonner Rundschau 03. 01. 2008    
Beethovenhalle: Klassische Philharmonie begrüßt neues Jahr
... Vor der Pause war noch Anton Bruckners "Te Deum" aufgeführt worden. ...
Und auch diese großartige Komposition erfuhr in ihrem einfachen und schlagkräftigen Lapidarstil eine überaus eindringliche Wiedergabe. Chor und Orchester und auch die Gesangssolisten gestalteten unter Beissels fein ausdifferenzierter Zeichengebung ebenso intensiv wie abschattierungsreich, bis hin zur großen lobpreisenden Schlussfuge.

Bonner General-Anzeiger 03.01.2008
2007
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Weihnachtsoratorium in der gut gefüllten Marienkirche

Chur Cölnischer Chor und Klassische Philharmonie glänzten.
Eine musikalisch eindrucksvolle Leistung ihres musikalischen Könnens hinterließen jetzt der Chur Cölnische Chor Bonn und sowie die Klassische Philharmonie … mit ihrem Dirigenten Heribert Beissel. 



Bonner Schaufenster 19.12.2007



Foto: Matthias Kehrein
Geistliche Chormusikvoller Intensität


Foto: Hans-Jürgen Vollrath

Bad Neuenahr. … In der Rosenkranzkirche … bescherten der Dirigent, Sänger und Instrumentalisten mit der Interpretation geistlicher Chormusik Höreindrücke voller Intensität und spannungsreicher Nuancen. … Musikalisch brachte ein ausnehmend klar artikulierender Chor stärker das verheißungsvolle Moment zum Ausdruck … 
General Anzeiger Rhein-Ahr-Zeitung 30.10.2007
Klanglich vorbildlich
Der Chur Cölnische Chor und das Chur Cölnische Kammerorchester hatten für ihr Herbstkonzert in der Schlosskirche der Universität ein sehr schönes geistliches Programm zusammengestellt.
Es begann mit Dietrich Buxtehudes Choral-Kantate "Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken", die der Chor klanglich vorbildlich gestaltete. Auch Bachs C-Dur-Motette "Lobet den Herrn, alle Heiden" BWV 230 geriet unter Heribert Beissels sorgsamem Dirigat bemerkenswert präzise.
Bonner General-Anzeiger 23.10.2007
Erfolg für Bonner Sänger
BONN. Der Chur Cölnische Chor Bonn und die Klassische Philharmonie haben in Barcelona die "Johannespassion" von Johann Sebastian Bach vor etwa 2200 Zuhörern aufgeführt. Die Ensembles waren auf Einladung des "Orquestra Simfonica de Barcelona" in die spanische Metropole gereist. Der spanische Rundfunk übertrug das Konzert live. Anschließend wurden der Chor und die Solisten ebenso wie das Orchester und der Dirigent Heribert Beissel mit einem viertelstündigen Applaus gefeiert. Weiter führte die Reise die Musiker in den Süden Spaniens. 
Rhein-Zeitung Ausgabe Asbach, Linz, Unkel 21.04.2007
Chur Cölnischer Chor und die Klassische Philharmonie begeistern unter Beissel in Barcelona
Mit einer spannungsvollen Aufführung von Johann Sebastian Bachs "Johannespassion" beeindruckten der Chur Cölnische Chor und die Klassische Philharmonie aus Bonn kurz vor Ostern ihr Publikum in Barcelona. ... die Zuhörer applaudierten nach der Aufführung, die vom Rundfunk direkt übertragen wurde, mehr als eine Viertelstunde lang. ... Ebenso wie die Solisten Cordula Berner (Sopran), Julia Grinjuk (Alt), Sea Hwan Ahn (Bass), Peter Kubik (Bass) und Peter Maus (Tenor) wurden auch die Orchestersolisten und der Dirigent Heribert Beissel gefeiert. Zuvor hatte es bereits eine Aufführung des Werks im gro§en Konzertsaal von Zaragossa gegeben. ... Im Anschluss ... reisten die Bonner .... in den Süden Spaniens, wo man nahe Granada in der großen, spätbarocken Kathedrale von Jaèn vor ausverkauftem Auditorium die Abschlussaufführung sang.
Bonner General-Anzeiger 18.04.2007
Matthäus- und Johannespassion in Bonner Kirchen
... vielmehr ließ Beissel mit einem lebhaften Impetus musizieren, der den dramatischen Gestus des Stückes über weite Strecken treffend wiedergab. ... InsgesamBonner Rundschau 08.12.2008t zeigte sich der Chur Cölnische Chor von seiner besten Seite.
Bonner General-Anzeiger 19.03.2007       
Masse ist das eine, Intensität der Wirkung das andere.
Und da ließ die Darbietung des Ensembles unter Leitung von Heribert Beissel nichts zu wünschen übrig. Verdis romantisch-espressive, teilweise harmonisch kühne Komposition wurde mit großer Intensität erfüllt, die manchmal ekstatischen Wendungen gelangen überaus eindringlich, ebenso wirkungsvoll zeichnete der Chor die vielen dynamischen Aufschwünge nach und ließ das Stück auf den Text … mit einem ergreifenden Pianissimo-Amen enden. … Klares Linienspiel und atmenden Gesang vernahm man etwa in Morleys "April is in my mistress' face" oder Bennets "Weep, o mine eyes", schön gedrechselte chorische Koloraturen in Friedrich Bachs opulenter Motette "Wachet auf", feinsinnige und textorientierte Gestaltung in Liedern von Wolf und Brahms. … Gefühlvoll, aber nicht verkitscht: Mendelssohns "Denn er hat seinen Engeln".
Bonner General-Anzeiger 09.01.2007
Wucht, Verve und Paukenschläge in Bonner Beethovenhalle
Beissel startete nicht nur mit Beethovens obligatorischer "Neunten" ins neue Jahr
Beissel ließ das schöne ... Werk mit seiner engen Verzahnung von Chor- und Solo-Passagen sehr differenziert musizieren. Die dynamische Biegsamkeit und geschmeidige Exaktheit in den Akzenten imponierte dabei beim Chor wie beim Orchester gleichermaßen.
...
Und nach der Pause dann ... die 9. Symphonie Beethovens. Diesmal schienen der mit größtem Impetus agierende und fordernde Dirigent ... eine noch packendere und markantere und auch vielschichtigere Wiedergabe zu präsentieren, als mans von den früheren Aufführungen her im Ohr hatte.
...
Der anhaltende Jubel des Publikums in der Beethovenhalle war nur zu verständlich.
Bonner General-Anzeiger 03.01.2007
Vertraut: Beethovens "Neunte"
Beethovens "Neunte" zu Neujahr lässt sich Heribert Beissel nicht nehmen. Er bringt 2000 Leute in die Beethovenhalle. …. Im Finale schließlich taten Vokalsolisten und Chor das Erwartete. Vor allem der Chur Cölnische Chor wurde vom Publikum gefeiert für Beethovens frenetischen Jubel.
Bonner Rundschau 04.01.2007  
2006
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Souverän präsentierte sich der Chor
"Lehre mich bedenken" lautete das Motto des Konzertes mit geistlicher Chormusik des Chur Cölnischen Chores Bonn unter Leitung von Heribert Beissel. Der Chor erfreute die Zuhörer in der gut besuchten Schlosskirche mit einem weit gefächerten Programm.
Drei Psalmvertonungen von Schein aus Israelsbrünnlein (1623) sorgten besonders mit den virtuosen Kontrastthemen für einen frischen Auftakt bevor die Hallelujarufe in Scarlattis "Exultate Deo" erschallten. ...
Joh. Chr. Fr. Bachs Motette "Wachet auf ruft uns die Stimme" erklang intensiv, und Verdis filigrane Werke "Pater noster" und "Laudi alla Vergine Maria" gerieten sehr innig.
Ebenso souverän präsentierte sich der Chor in den romantischen Gefilden Wolffs mit "Resignation" und "Ergebung" nach Eichendorff und Mendelsohn-Bartholdys Doppelquartett aus Elias "Denn er hat seinen Engeln befohlen" und "Mein Herz erhebet Gott" aus dem Magnificat (op. 69,3). Auch nach der Zugabe von Bachs Kantate "Komm süßer Tod, komm selge Ruh!" wollte der Applaus lange nicht enden.
General-Anzeiger 14.11.2006
|  Fotos: cccbonn
Langer Applaus für eine einfühlsame Darbietung
In der Rosenkranzkirche in Bad Neuenahr beeindruckt der Chur Cölnische Chor unter der Leitung von Heribert Beissel.
 … Besonders A-cappella-Stücke … wurden begeistert beklatscht. … [Für die] empfindsame und sehr anrührende Darbietung des wunderschönen Duetts von Shiho Nishimura am Violoncello und Harald Hoeren … an der Orgel ernteten sie langen Applaus. … Im weiteren Verlauf des Konzerts… sorgten wunderschöne Arrangements, perfekte Harmonien und ein guter Stimmausgleich für musikalischen Hochgenuß. 
General-Anzeiger Ausgabe Bad Neuenahr Ahrweiler 03.11.2006
Musikalische Edelsteine im Gotteshaus
Zitiert aus: Rheinzeitung 3.11.2006
Chur Cölnischer Chor Bonn gab geistliches Konzert in der Bad Neuenahrer Rosenkranzkirche


… Beim Konzert in der Rosenkranzkirche mochte man meinen, direkt an einen magischen Musikquell versetzt worden zu sein, so lebendig sprudelnd, so vital, so ursprünglich inspiriert interpretierte der Chur Cölnische Chor eine Auswahl von drei dieser musikalischen Edelsteine….
Zum Abschluß des ersten Konzertteils sang der Chor Johann Christoph Friedrich Bachs Motette "Wachet auf, ruft uns die Stimme". … Und wieder war es eine Freude, der sorgfältig einstudierten und engagiert gesungenen Musik zuzuhören. …

Mit einer Motette und dem "Engel"-Doppelquartett von Mendelssohn fand dieses hervorragende Chorkonzert einen beglückenden Abschluß.

Foto: Hans-JŸrgen Vollrath
Glanzvolles Fortissimo - Standing Ovations ernteten die Chöre und der Musikverein Frielingsdorf

Zitiert aus: Kölner Stadtanzeiger 26.10.2006 

Lindlar - Zwei Mal ein seit Wochen total ausverkauftes Haus, eine dreistellige Warteliste, Eintrittskarten für 80 Euro im Internet-Auktionshaus: Das waren die Sensationsmeldungen, mit denen Moderator Harald Ammermann das Publikum im Kulturzentrum am Samstag vor dem großen Ereignis fütterte. Die Fans aus der Region hatten wohl vorzeitig erkannt, dass an diesem Abend mit dem Musikverein Frielingsdorf ein Stück Lindlarer Musikgeschichte geschrieben werden sollte.
... Zaghaft schien Dirigent Spicher einzusteigen in das berühmte Chorlied der Fortuna … Und in glanzvollem Fortissimo mündete die Lindlarer Carmina Burana in das großartige Fortuna-Finale. Jubel ertönte aus vielen hundert Kehlen, gar nicht enden wollten die Standing Ovations, die Verbeugungen, die Glückwünsche. 
Daran hätte auch Orff selbst Spaß gehabt

Zitiert aus: Kölner Stadtanzeiger 15.10.2006

Stehende Ovationen, tosender Beifall im denkmalgeschützten ehemaligen Kinosaal der Belgier auf Vogelsang. 850 Menschen honorierten begeistert die Leistung der rund 250 Akteure auf der Bühne. … Dabei hatte es im Vorfeld durchaus bedenken gegeben, in diesem einzigartigen Ambiente ein so spektakuläres, überregionales Konzertprojekt aufzuführen. … Baugenehmigung- und Sicherheitsvorschriften erforderten enormen Aufwand und Improvisationsvermögen. Ein ähnliches Spektakel wird es auf Vogelsang vorerst nicht mehr geben. Einige hunderttausend Euro müssen investiert werden, um den Saal für einen Dauerbetrieb herzurichten.
Aber auch das künstlerische Projekt, das am Samstagabend zur Aufführung kam, sprengte bislang im Kreis Euskirchen gewohnte Dimensionen.
Es war gigantisch: nicht nur das Zusammenspiel der Beteiligten. …. Auch das derbe und deftige Trieben im Wirtshaus, bei dem die Männer mit viel komödiantischem Einsatz ihre einschlägigen Erfahrungen präsentieren konnten, erschließt sich auf Anhieb.
Überhaupt waren die Kostüme und das ganze Bühnenbild bewußt bäuerlich-bodenständig gehalten. Vieles erinnerte an ländliche Erntedankfeste. …. Diesen erdigen, der heimischen Scholle entstammenden Hintergrundgeruch … versucht Paul F. Irmen … zu neutralisieren. Carl Orff … habe seinen Widerwillen gegen die grassierende Nazi-Ideologie versteckt in Bezügen zur griechischen Mythologie artikuliert. Irmen wertet denn auch die Schlußszene … als Botschaft: „Die Generation der Kinder hat die Chance, das Schicksal zum Guten zu wenden.  |  Foto: cccbonn
Carmina Burana, ein grandioses Spektakel

Zitiert aus: Kölnische Rundschau 16.10.2006
von Gudrun Klinkhammer

Im Vogelsanger Kino präsentierte der Marmagener Kirchenchor unter der Leitung von Paul F. Irmen, unterstützt von weiteren Sängern aus dem Rheinland [z.B. dem Chur Cölnischen Chor Bonn] , die ãCarmina BuranaÒ, ein bildschönes Werk ungewöhnlicher Dimension.
... Bei allen Schwierigkeiten: Die Veranstaltung bewies, dass das Kino den Charakter eines großartigen Aufführungsortes besitzt.
... Als die ersten Takte verklungen waren, erhielten die Ausführenden bereits begeisterten Applaus.... Wunderschön offenkehlig und gut geschult klangen die Stimmen der Marmagener [und Chur Cölner] Sängerinnen, die nicht selten in den höchsten Sphären der Sangeskunst agierten. Im zweiten Bild führt Orff seine Gäste ãIn tabernaÒ. Dort wird getrunken und gesungen. Kein Problem für die Kirmes erprobten Marmagener [und Chur Cölner] Männer, die diese Szene mit schauspielerischem Naturtalent zu meistern schienen und mitreißend sangen und agierten.  |  Foto: cccbonn
Der Chur Cölnische Chor in der kleinen Beethovenhalle

Zitiert aus: General-Anzeiger 13.06.2006

Kleine Beethovenhalle: Einem zweistündigen Konzert an einem der bisher heißesten Tage des Jahres zu folgen könnte ermüdend sein. Nicht, wenn es so angenehm gestaltet wird wie in der Kleinen Beethovenhalle. Es hatte den Anschein, dass Heribert Beissel und sein Chor das Programm voll auf die warme Jahreszeit hin ausgerichtet hatten: Das Programm wirkte mit seinem Liederreichtum von Thomas Morley über Hugo Wolf bis hin zu Richard Strauss und populären deutschen Volksliedern erfrischend abwechslungsreich, und während des ganzen Konzertes wehte ein sanftes Lüftchen durch geöffnete Türen. Zusätzlich aufgelockert wurde das Programm durch die Liederbeiträge von Julia Grinjuk.
... Die herausragenden Leistungen des Chors bestanden an diesem Abend in erster Linie im sauber artikulierten Vortrag der rhythmisch anspruchsvollen barocken Madrigale und dem gelungenen Wechsel in die Moderne mit Hindemiths "Six chansons". Bei Rossinis "La Passeggiata" hatte der Chor Gelegenheit, sich in italienischer Sprache zu präsentieren.
Am Ende des Programms standen schließlich einschlägige Volksliedbearbeitungen für den Chor wie Silchers "Am Brunnen vor dem Tore" oder "Wenn ich ein Vöglein wär" im Satz von Helmut Barbe. Mit "Der Mond ist aufgegangen" im Satz von Max Reger wurde es bei der Zugabe, die mit gebührendem Applaus belohnt wurde, noch einmal besinnlich.
Miriam Halfmann 
Romantische Lieder erklingen zum 800. Geburtstag              

Zitiert aus: General-Anzeiger 29.05.2006                                                                                  

Chur Cšlnischer Chor singt in der Martinskirche
… Daß das Gotteshaus voll besetzt war, lag sicher nicht nur am erstklassigen Ruf des Ensembles. Das Konzert war Teil der Feier „800 Jahre Grundsteinlegung" der Kirche. Und so brachte der Chor dem Förderverein Sankt Martinskirche ein hochkarätiges „Geburtstagsständchen“.
... Mitgebracht hatten die Sängerinnen und Sänger des bekannten Chores Lieder aus dem Mittelalter und Gesänge der Romantik. ... Unter der Leitung von Heribert Beissel ließen die Sänger ihre Stimmen erklingen und füllten das Gotteshaus mit den tiefen Gefühlen, den Träumereien und Sehnsüchten der Menschheit. ... [Die Sängerinnen und Sänger] beeindruckten die vielen Zuhörer mit ihren Beiträgen und ließen sie für Momente dem Alltag entrücken, besinnliche und romantische Momente erleben.

Zitiert aus: Blick Aktuell 24.05.2006

Umgeben von wunderschönen Freskenmalereien brachte der Chur Cölnische Chor ein außerordentlich schönes Geburtstagsständchen. Dirigent, Sängerinnen und Sänger haben eine auserlesene Wahl von Liedern getroffen. … Voller  Temperament und Frohsinn trugen die Chormitglieder “Rundadinella” von J. Herman Schein vor. Mit sauberer Intonation und Stimmführung brachte der Chor auch Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör. Mit Johannes Brahms „In stiller Nacht“ erfüllten auch melancholische Klänge das kleine Gotteshaus, nachdem sich die Chormitglieder mit Giovanni Gastoldi’s fröhlichem „In maienhellen Tagen“  von den wintertrüben Tagen verabschiedeten. … Nicht selten bekam man eine Gänsehaut.… Heribert Beissel dirigierte mit Leib und Seele.…
Mit Standing Ovations und einem nicht enden wollenden Beifall bedankte sich das begeisterte Publikum bei Heribert Beissel und den Mitgliedern des Chur Cölnischen Chores Bonn für die außergewöhnliche, musikalische Leistung und das gelungene Konzert.                                                                                               Foto: cccbonn

Zitiert aus: Rheinzeitung 23.05.2006

... Unter der Leitung von Heribert Beissel ließen die Sänger ihre Stimme erklingen und füllten das Gotteshaus mit den tiefen Gefühlen, den Träumereien und Sehnsüchten der Menschheit. [Die Sänger] beeindruckten die vielen Zuhörer mit ihren Beiträgen und ließen sie für Momente dem Alltag entrücken, besinnliche und romantische Momente erleben.    
Chur Cölnischer Chor singt Telemann-Passion

Zitiert aus: General-Anzeiger 20.03.2006

In St. Remigius kam ein  ...  heute kaum mehr bekanntes oratorisches Werk zur Aufführung:

Heribert Beissel und seine beiden Ensembles, Chur Cölnischer Chor und Klassische Philharmonie, hatten die sogenannte Brockes-Passion Georg Philipp Telemanns erarbeitet ...
In den dramatischen Turbae-Chören leistete der Chur Cölnische Chor, unter dem wie stets suggestiven Dirigat Beissels, Großartiges, ebenso wie in den innigen und schlichten Choral-Strophen...
Auch die Klassische Philharmonie trug durch ihre fein abgestufte Klanggebung ihren Teil bei. ...
Am Ende viel Beifall aus dem brechend vollen Kirchenraum." 



   Foto: Martin Magunia 

Zitiert aus: Bonner Rundschau 22.3.2006:

Eine Rarität hat Heribert Beissel ... mit Telemanns Brockes-Passion in der bis zum letzten Platz gefüllten Remigiuskirche vorgestellt. ...
Beissel verleiht dem Ganzen eine erstaunliche Kraft und läßt sich auch Bizarres nicht entgehen. ...
Der Chur Cölnische Chor und die Klassische Philharmonie haben unter Beissels sorgsamem Dirigat eine gute Figur gemacht, alles wurde begeistert gefeiert.
Festliche Klänge mit der Neunten

Zitiert aus: Generalanzeiger 03. Januar 2006 

Beissel belohnt das treue Publikum in der Beethovenhalle mit einem klassischen Neujahrskonzert Bonn Beethovenhalle: Auch heuer wieder erklang als Neujahrskonzert der Klassischen Philharmonie Beethovens 9. Sinfonie, und wieder war der große Saal der Beethovenhalle prall gefüllt. Heribert Beissels treues Publikum wurde mit einer großartigen Aufführung belohnt.
... Im zweiten Teil des Finales imponierte - neben dem vorzüglichen Solisten-Quartett aus Agnieszka Piass (Sopran), Julia Grinjuk (Mezzosopran), Klaus Schneider (Tenor) und Sea-hwan Ahn (Bass) - nicht zuletzt der (verstärkte) Chur Cölnische Chor. Den Militärmarsch zum Schluss ließ Beissel dann so gewaltig steigern, dass Bravo-Rufe nicht verwunderten.
Die "Neunte" am oberen Tempolimit

Zitiert aus: Bonner Rundschau 03. Januar 2006

... In der trotz der 2000er-Bestuhlung ausverkauften Halle hat das Großereignis das Publikum in seinen Bann geschlagen. Das Herzstück bei Beissel war das so wundervoll ausgedehnte Adagio. Ihm entzieht sich keiner, es rührt ans Innerste. So groß wie dieser innige Gesang ist nur noch das Finale mit Schillers Ode und dem Chur Cölnischen Chor samt Solistenquartett.
... Die Stretta krönte den kaum zu bändigenden Chorjubel. 
2005
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Konzerte in Bonn zum Adventauftakt - Beissel dirigiert Händels Messias                     

Zitiert aus: Generalanzeiger 28. November 2005 

Eine eindringliche Aufführung des Händelschen "Messias" erlebten die Zuhörer in der Remigiuskirche. Die Klassische Philharmonie und der Chur-Cölnische Chor Bonn unter Leitung von Heribert Beissel musizierten das Werk schlank und durchsichtig. Dass Beissel auf entschlackten Klang und transparentes Musizieren aus war, verriet bereits die detailscharf ausgeleuchtete Ouvertüre.
...Von der Verheißung über Passion und Auferstehung des Gottessohns bis zur Verherrlichung des Messiasgedankens schlägt das Händelsche Oratorium den Bogen. Der Chur-Cölnische Chor realisierte das alles mit eindrucksvoller Intensität und hielt die Spannung bis zur abschließenden, organisch sich entfaltenden Amen-Fuge aufrecht. Manche Chorsätze gerieten geradezu kammermusikalisch, etwa "And he shall purify the sons".


Foto: Wolf Gatow | Generalprobe zu Messias | 24. 11. 2005
Von großer Klangschönheit

Zitiert aus: Generalanzeiger 31. 10./1. 11. 2005

Bonn. Zu einem sehr schönen geistlichen Konzert herbstlichen Charakters unter dem Motto "Tröste mich wieder" hatte der Chur Cölnische Chor unter Heribert Beissel in die Schlosskirche der Universität geladen. Fast ausschließlich A-cappella-Werke standen auf dem Programm, vom Frühbarock eines Johann Hermann Schein über Hugo Wolf, Giuseppe Verdi, Brahms, Mendelssohn und Reger zu Bach als Schluss-Höhepunkt führend.
Allen ausgewählten Sätzen wurde der Chor imponierend sicher und intonationsgenau gerecht und beeindruckte dabei mit großer Klangschönheit und weit gefächerter Dynamik. Drei edel harmonisierte Madrigale zu fünf Stimmen aus "Israelsbrünnlein" (1623) von Joh. Hermann Schein eröffneten subtil den Abend, gefolgt von Hugo Wolfs chromatikreichem Chorsatz "Resignation" und Giuseppe Verdis "Ave Maria". 
Der Chor sang auf hohem Niveau

Zitiert aus: General-Anzeiger 28.06.2005

Einen roten Faden gibt es beim Sommerkonzert des Chur Cölnischen Chores in der kleinen Beethovenhalle nicht, wie Leiter Heribert Beissel betonte. Dafür aber eine abwechslungsreiche Mischung. Mit Gesualdo führte der Chor die Zuhörer in die Renaissance, einen Ausflug in die Romantik gab es mit Schuberts  "Zögernd leise". ... Der Chor sang auf hohem Niveau und fand sich durch eine kluge Programmdramaturgie gut in Szene gesetzt. So folgt auf Robert Schumanns trauriges  "Sommerlied" sogleich ein heiterer Schwank über den rheinischen "Bänkelsänger Willi".
Eine Reise durch die Epochen

Zitiert aus: VG Linz am Rhein Nr. 26/2005

Musik verbindet mehr als Worte – das erfährt der Chur Cölnische Chor Bonn immer wieder, wenn er zu Konzerten etwa nach Georgien, Jemen oder sogar Australien eingeladen wird. Der erstklassige a-cappella-Chor genießt auch national einen guten Ruf. … Das brillante Wechselspiel der Chorstimmen und die Atmosphäre der staufischen und spätgotischen Architektur versetzten das begeistert lauschende Publikum in eine besondere [Stimmung]. … Viel Applaus erhielt das 27-köpfige Ensemble von dem Publikum, das von der Vielseitigkeit des gekonnten Konzerts berührt war.
Aufgrund des umfangreichen Liedgutes und der hervorragenden Stimmqualität seiner Chormitglieder erfreut sich dieser Chor großer Beliebtheit weit über seine Stadtgrenzen hinaus. … Der Chorleiter hat es verstanden, mit seinem Charme die einzelnen Musikstücke und Komponisten den Hörern nahe zu bringen. … Der Chor verfügt über außergewöhnlich klangschöne, klare und saubere Stimmen, die die einzelnen Kompositionen einzigartig zu Gehör brachten. … Rauschender Beifall erfüllte das Gotteshaus und belohnte alle Mitwirkenden für dieses vorzügliche Konzert.
Hinreißende Stimmen in geschichtsträchtigen Räumen 

Romanzen und Balladen erklangen in der Martinskirche
LINZ. Sakrale Klänge und muntere Melodien erfüllten am Wochenende die St. Martinskirche in Linz. Für seinen guten Klang ist der Chur Cölnische Chor Bonn weit über die Landesgrenzen bekannt und so konnten sich viele Zuhörer in der Martinskirche von hinreißenden Stimmen in geschichtsträchtigen Gemäuern verzaubern lassen.Mit Stücken von Melchior Frank, Heinrich Schütz, Maurice Ravel, Thomas Morley oder Robert Schumann entführten die Sänger ihre Zuhörer in die Zeit der Romantik und erfreuten mit Romanzen und Balladen. 
Rhein-Zeitung 21.06.05



Foto: cccbonn
Kritiken von der Spanien-Tournee 2005  | Übersetzung: Maria Bormann
Kritiken aus Zaragossa
"El Periodico" vom 10.03.05
"Misas clásicas desde la excapital germania"
Klassische Messen aus der Ex-Hauptstadt Deutschlands
  (Javier Sayas)
Nicht nur die Aufführung von Haydns Werk enthielt schönste Momente. Beissel wählte für die Messe ein schnelles Tempo, setzte Akzente, verlangte dem Chor eine perfekte Aussprache ab.  … Die spannungsreiche Interpretation brachte die dramatische Qualität der „Nelson-Messe“ zum Vorschein, mehr noch die Schönheit in der Linienführung. Obwohl die Besetzung nicht historisch war, erhielt man ein sehr gutes Ergebnis. Beim „Stabat Mater“ von Pergolesi schafften es die sehr disziplinierte Streicher-Gruppe und die gute Intonation des Chores nicht, dem Stück  seine gewisse Fadheit zu nehmen.          
"Heraldo de Aragon" vom 10.03.05 
Prodigios y prodigiosos - „Begabte Wunderkinder"
Das „Ave Verum", das man als Zugabe sang, wurde sehr gefühlvoll, mit Sensibilität und extremer Sorgfalt dargeboten. Dies war einer der gelungensten Momente der Aufführung dieser guten Musiker, die nicht „etwas abzuliefern“ schienen, besonders der Chor -  alles Kapazitäten sowie gute Interpreten.
Kritik aus Avilés
„La Nueva España“ vom 13.03.2005
Sobresaliente inicio – Hervorragender Beginn (José Maria Garcia-Osuna)
... Das Werk wurde interpretiert zum einen  sehr qualitätvoll und geschmeidig annahm um die „musikalische Meinung“ des Dirigenten zu erreichen. Im „Gloria in exelsis Deo“ oder „Benedictus“ und „Agnus Dei" (i.e. Nelsen Messe) gab es prächtige Momente, mit außergewöhnlicher Phrasierung und rigorosen Tempi.
Zum anderen setzte der Chur Cölnische Chor Bonn Akzente mit einem sehr erhabenen Gesangsstil. Die Füllkraft seiner Stimmen, ohne Mißklang in der Darbietung, ist die perfekte Ergänzung zu dem, was an den Solisten hervorzuheben ist. …
... Ein jugendliches aber schwieriges Werk, das die Interpreten meisterlich darboten....
... Die Fuge im „Gloria“ wurde von den Sängern kraftvoll gesungen. Dieses Werk offenbart Schönheit in der Melodieführung und wurde hervorragend interpretiert. 
Der Dirigent Heribert Beissel, … führte die Musiker  im Tempo musikalisch perfekt, ohne großes Aufsehen zu erregen, was ja den deutschen Dirigenten liegt …
Die Zugabe, Mozarts Ave Verum, war die Ergänzung zum vorher Gezeigten, Chor und Orchester boten geschmackvollen Genuss …, bereiteten dem Publikum ein gefühlvolles Ende. Ein  qualitätvoller Beginn der „Heiligen Woche".
Kritiken aus Valladolid
"El Norte de Castilla“ vom 16.03.2005
Misas desde Beissel - Messen von Beissel (Emiliano Allende)
Semana Santa – Heilige Woche 2005
Der Chor fügte sich in die Schlichtheit des Werkes [i.e. Pergolesi, Stabat Mater] ein. …
Ein Werk [Nelson Messe], das Dramatik und Brillanz in hervorragender Weise verbindet, und in dem alle deutschen Interpreten zu glänzen verstanden.
Geführt von Beissel, in schnellem Tempo und annehmbarer Distanz zum historischen Stil, den man vor allem in den Stimmen spüren konnte. Das erhaltene Resultat war sehr gut. Hervorzuheben sind die Betonungen und Akzentuierungen des Chores.
„Diario de Valladolid – El Mundo“ vom 17.03.2005
Solventes ante todo – Vor allem hervorragend
Augustin Achucarro)
… Unsere Stadt wurde vom Orchester Klassische Philharmonie und dem Chur Cölnischen Chor Bonn unter seinem Dirigenten Heribert Beissel besucht. Die kompetenten Musiker überzeugten durch die ausgewählten Werke. …
In der „Missa Brevis“ D-Dur KV 194 von Mozart, …, der Chor bringt die Reinheit der Linienführung zur Geltung. Man zeigte sichere Stärke auf korrektem Niveau in einem spritzigen Register, besonders in den Sopranstimmen. ... Der Chor offenbarte große Stimmkraft, hielt das gute Niveau [in der Nelson Messe] immer aufrecht. Ein von Heribert Beissel (der außerdem bewies, ein exzellenter Dirigent zu sein) mit großer Aufmerksamkeit dirigiertes solides Orchester, Solisten und Chor boten ein hervorragendes Konzert.
„El Norte de Castilla“ vom 19.03.05
Bises sin Piedad – Zugaben ohne Erbarmen …
... Den zweiten Teil beherrschte die „Nelson-Messe“, sie erreichte höchst expressive Seiten, gefüllt mit Kraft und Temperament, in Teilen besänftigend, rein in Farbe und Reichtum. …
Sowohl Chor als auch Solisten pflegten einwandfrei und mit großer Sorgfalt die unterschiedlichen Färbungen der Intensität.
... Seine [i.e. Beissels] Arbeit an der Partitur zeigte gute Resultate,  die unterschiedlichen Temperamente eines jeden Abschnittes integrierend.
Kritik aus Pamplona
"Diario de Navarra"vom 15.03.2005
Bach y Schubert para acabar un ciclo - Bach und Schubert als Beginn eines Zyklus
(Fernando Pérez Ollo)
… In der Zugabe, [i.e. Ave Verum] von Anfang bis Ende homophon, einem in seiner Art unangefochtenen Gipfel, erreichte man „Mezza Voce“, vielleicht eine mehr innerliche und ruhigere Empfindung bei den Zuhörern.
Schwungvoll phrasiert

Zitiert aus: Generalanzeiger Bonn, 28.02.2005

...  der abschließende Choral "Gloria sei dir gesungen" , schwungvoll phrasiert und durch den vollen, von einem starken Sopran überstrahlten Chorklang weit hinausgetragen,  ...  Die G-Dur-Messe von 1815, in der Franz Schubert auf kleinstem Raum einen außerordentlichen Reichtum an Musiksprache unterbringt, überzeugt ebenso wie die "Missa in Angustiis" d-moll, wegen Haydns Verehrung für den Admiral auch "Nelsonmesse" genannt.   
Klangstarker Gesang des Chur Cölnischen Chores

Zitiert aus: Generalanzeiger Bonn, 03.01.2005

... Beissel konnte dabei auf  den klangstarken Gesang des Chur-Cölnischen Chors bauen, der der berühmten "Freude"-Ode Strahlkraft verlieh.
2004
Exakt und klangschön

Zitiert aus: Generalanzeiger Bonn, 06.12.2004

Heribert Beissels Chur Cölnischer Chor und Klassische Philharmonie [ ... ] waren noch jedes Jahr Garanten für eine eindrucksvolle Aufführung.
Glanzstücke des Chores etwa waren das sehr fein licht und leicht begonnene "For unto us a child is born",  das fast höhnisch gebrachte "He trusted in God", das ganz leise anhebende "Since by man came death" und, natürlich, das große jubelnde "Hallelujah". Der Chur Cölnische Chor wirkte bei alledem, in den prachtvollen Harmonien wie in den Fugati und Koloratur-Ketten gleichermaßen exakt und klangschön.""Der Beifall am Ende  für alle Mitwirkenden und ihren engagierten  Dirigenten, im Besonderen aber für den Chur Cölnischen Chor, nahm nahezu ovationalen Charakter an.
Ausdrucksreichtum und Klangschönheit

Zitiert aus: Generalanzeiger Bonn, 13.10.2004

Einen Konzertabend mit wunderbaren geistlichen Werken hatten Heribert Beissels Ensembles, Chur Cölnischer Chor und Klassische Philharmonie, dem Publikum in der Schloßkirche der Universität bereitet. Beide Formationen beeindruckten durch Ausdrucksreichtum und Klangschönheit unter der sorgsam und beredt mitformenden Zeichengebung ihres Dirigenten.  

Zitiert aus: Generalanzeiger Bonn, 22.06.2004 

In angenehm lockerer, fast familiärer Atmosphäre gab der Chur Cölnische Chor sein diesjähriges Sommerkonzert.  (...) Der weitgespannte Bogen  (...) reichte von Renaissance-Madrigalen über Romantik und Impressionismus bis ins 20. Jahrhundert. Leicht und durchsichtig präsentierten sich die Chur Cölner  unter Leitung von Heribert Beissel mit kultiviertem Kammerchorgesang und schönem Stimmklang.
Zitiert aus: Generalanzeiger Bonn, 22.03.2004
Der stark geforderte Chor beeindruckte sowohl mit der dynamischen Bandbreite seines Vortrags, als auch durch die Vielfalt des musikalischen Ausdrucks; er gestaltete die Choräle so subtil und innig wie er die fanatisierte Volksmenge in den Turbae scharf zu charakterisieren wusste. ( ... ) Aber auch der wunderbare, fast volkstümlich-eingängige Grabgesang des Chores "Ruhet wohl, ihr heiligen Gebeine", gefolgt vom abschließenden Choral (...) gehörten ohne Zweifel zu den Höhepunkten der Aufführung.
Zitiert aus: Generalanzeiger Bonn, 1./2.01. 2004
Und wiederum fesselte neben natürlich all den wohlbekannten einprägsamen, so Orff-typisch archaisierenden Musikalisierungen (...) die Ausdrucks- und Schlagkraft von Chor und Orchester unter der hochengagierten und inspirierenden Zeichengebung Heribert Beissels.  (...) Der Chur Cölnische Chor, so sicher und präzise wie eh und je, dabei sehr deutlich und dezidiert artikulierend, realisierte die Beisselschen Vorgaben aufs Beste.
2003
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Zitiert aus: Generalanzeiger Bonn, 21.10.2003
Ganz dem unaufgeregten Dirigat entsprach die Ruhe des Chur Cölnischen Chores, der sich als beweglicher Klangkörper empfahl. Keiner der großen Chöre neigte zu Hast oder Flüchtigkeit. Der Chur Cölnische Chor erwies sich, unter Beissels engagiert mitgehender Leitung allen drei Werk-Typen als ausdrucksintensiver dynamisch biegsamer Sachwalter, wobei sich vor allem die kräftigen und präzisen Männerstimmen auszeichneten.
1999
Schlussjubel im Trompetenglanz

Zitiert aus: Bonner Rundschau 14.12.1999

Und [der Messias] erklang in einer erfrischend geradlinigen, klar gegliederten Interpretation. Beissel setze auf die gewohnt geschmeidige Phrasierung und dynamische Wendigkeit …., um die Händelschen Spannungsbögen präzise und plastisch nachzuzeichnen. So schmetterte man etwa im berühmten Hallelujah … keineswegs derb-kräftig los, sondern begann in schlankem, durchhörbaren Mezzoforte, um sich erst nach und nach zum prachtvollen, mit Trompetenglanz gekrönten Schlußjubel zu steigern. Kontrastwirkungen …. wurden geradezu ausgekostet. Herausragend dabei die Leistung des Chores: ein weicher, runfer Wohlklang im piano-Bereich, - Töne zart und kostbar wie in Samt und Seide, - und ein strahlendes, auch in der Höhe unangestrengtes Forte waren … selbstverständlich. Selten hört man einen so in sich geschlossenen, mit mühloser Frische und Lebendigkeit agierenden Chorsopran. … Das Publikum hielt es jedenfalls … nicht mehr auf den Kirchenbänken: Mit fünf Minuten „Standing Ovations" bedankte man sich für das wahrlich festliche Konzert.    
Die Liebe zum Detail

Zitiert aus: General-Anzeiger 13.12.1999

Messias – das hat nach dem Verständnis des Alten Testamentes auch mit Verheißung und Verkündigung zu tun. Gesten und Signale aus diesem Geist fanden sich zahlreich bei der Aufführung … in der Remigius-Kirche durch den Chur Cölnischen Chor mit der Klassischen Philharmonie Bonn. … Vor allem dem Chor ist dieses Profil zu verdanken, der mit viel Hingabe und Liebe zum Detail – übrigens im schönen barocken Englisch des Originals -  die Chance vielfältiger Ausdeutung wahrnahm. Im ganzen waren die Chorpartien sorgfältig einstudiert und präzise ausgestaltet.    
Ehrfürchtige Verhaltenheit, auftrumpfender Jubelton

Zitiert aus: General-Anzeiger 1.11.1999

- Beissel leitete die h-moll-Messe in Godesberg -
… es gelang eine eindrucksvolle, auf intensiven Ausdruck und dynamische beweglichkeit gerichtete Darstellung, die … überzeugend den Bogen spannte von ehrfürchtiger Verhaltenheit zu festlich-klangstarkem Lobpreis. …  Der hier stark geforderte Chur Cölnische Chor, ganz im Besonderen die Männerstimmen, leisteten wieder Beachtliches an genereller Sicherheit und Genauigkeit, auch in den zahlreichen Fugen, deren thematische Einprägsamkeit und markante Faktur meist sehr gut und klar herauskam."
1995
Schwierigste Kolloraturen mit Seelenruhe souverän gemeistert

Zitiert aus: Kölner Stadt Rundschau 23.11.1995

Die h-moll-Messe in der Konzerthalle
Exquisites Programm eines willkommenen Ensembles in ansprechendem Ambiente...
... In Bonn bestreiten sie so viele Konzerte, daß man sich wundert, wie ein Ensemble es schafft, in so kurzer Zeit ein so umfassendes Programm zu erarbeiten. … Dass [die Aufführung] in so sensibler und musikalisch ausgefeilter Manier geschah, war ein weiterer Pluspunkt des Konzerts. …. Der Schlußbeifall bestätigte, daß dieses Ensemble in Siegburg mehr als willkommen war und ließ auf einen weiteren Besuch hoffen.   
Chur Cölnischer Chor bewies seine Klasse

Zitiert aus: Kölner StadtAnzeiger Rhein- Sieg-Ausgabe 23.11.1995

Internationale Preise …. haben sie in ihre Heimat geholt. Daß diese zu Recht vergeben wurden, beiwies der Chur Cölnische Chor Bonn bei einem meisterlichen Konzert in der Benediktinerabtiel auf dem Michaelsberg. …. Bei diesem … Gesang bewiesen die Männerstimmen, wie mit nur geringen Mitteln ein außerordertlicher Klang erzeugt werden kann. … Leider erst ganz zum Schluß erlaubten sich die Besucher in der vollbesetzten Kirche einen dann allerdings umso längeren und kräftigeren Applaus. Um auf die der Leistung angemessene Gesamtlänge des Beifalls zu kommen, hätten sie noch bis in die späte Nacht hinein klatschen müssen.
1993
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Die h-moll-Messe in der Konzerthalle

Zitiert aus: Mitteldeutsche Zeitung 6.3.1993

Das Philharmonische Staatsorchester stellte sich, gemeinsam mit dem Chur Cölnische Chor Bonn ... glänzend disponiert und von mitreißender Professionalität. Heribert Beissel inspirierte das Ensemble zu einer Leistung, die das Publikum enthusiastisch Interpreten und Werk feiern ließ.
Der Chor bewältigte seinen gewaltigen Part mit Klangschönheit, Koloratursicherheit, makelloser Intonation und bis in die Extreme edel bleibenden dynamischen Schattierungen. … So gewannen die Bonner Sängerinnen und Sänger … eine großartige klangliche Variabilität, die die vielfältige Ausdrucksskala von beklemmender Demut und inniger Zuwendung bis zu froher Lockerheit und lichtem Glanz erleben ließen.    
1992
"Johannes-Passion" in dramatischer Darstellung

Zitiert aus: Mitteldeutsche Zeitung 9.4.1992

Chur Cölnischer Chor aus Bonn präsentierte Musik von Johann Sebastian Bach – Ungewöhnlicher Beifallssturm "… Die knapp zwei Stunden dauernde Darstellung hielt die Zuhörer beständig in Spannung und Miterleben des … Geschehens. Die etwa 50 Choristen interpretierten erstaunlich einmütig, geschlossen, markant. Sie erwiesen sich in allen dynamischen Anforderungen gleichwertig und bauten mit am Profil des dramatischen Geschehens, ….Starke Erlebniswirkung ging von der Aufführung aus. … Den Widerhall beim Pulikum bekräftigte der … ungewöhnlich lange Beifall!
Effektvolle Darbietung - Aufführung der Bachschen Johannes-Passion

Zitiert aus: Hallesches Tageblatt 9.4.1992

Die Aufführung der Bachschen Johannes-Passion  … mit dem Chur Cölnischen Chor Bonn …. Hob sich wesentlich von den üblichen interpretationen dieses Werkes ab. Die Darbietung war … stark dramatisiert und auf Effekt angelegt. … Im Chor präsentierte sich eine gut geschulte Singgemeinschaft.  
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